Flüchtlingsströme

Die Flüchtlingslüge Teil 1 und 2 ist eine hervorragende Dokumentation vom Verlag  Junge Freiheit - veröffentlicht am 27.11.2015, also nach dem "heißen Fluchtsommer 2015".
Ein Kamerateam bereist selbst die Flüchtlingsrouten, überquert zu Fuß auf grünen Pfaden die EU-Aussengrenzen - mühelos. Hier wird gezeigt, was öffentliche Medien nicht zeigen. Sehen Sie selbst und verzichten Sie lieber einen Abend auf Ihre gewohnte TV-Berieselung.

Seit wann gibts eigentlich Flüchtlingsströme?

Seit wann gibt es eigentlich diese Flüchtlingsströme? Gefühlt ist der Knoten im Spätsommer 2015 geplatzt. Merkel lud jetzt alle ein zu kommen. Aber stimmt das wirklich?

Das Hamburger Abendblatt rollte 2014 einen interessanten Fall in Rahlstedt auf. Stadtteilnamen und Flurstücke sind heute (wir schreiben das Jahr 2016) frei austauschbar, möchte man anhand mittlerweise eigens gemachter Erfahrungen meinen.

"kursiv Gedrucktes" sind Originalauszüge aus dem Artikel Hamburger Abendblatt.de .

"Seit 2011 ist dem Senat eigentlich bekannt, dass die Zahl der Flüchtlinge dramatisch steigt. Die Menschen fliehen vor dem Bürgerkrieg in Syrien, vor Unruhen und Armut in Osteuropa und Afrika. 2012 kamen 1880 Asylbewerber nach Hamburg, 32 Prozent mehr als im Vorjahr 2010...

Im Mai 2013 gab es die 80 Lampedusa-Vorzeigeflüchtlinge (untergebracht in der St. Pauli Kirche), hinter deren Rücken sich schon ein kleiner Tornado aufgebraut haben muss, denn bereits "Am 10. Mai 2013 schreibt der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes Hamburg ... eine E-Mail an Sozialsenator Detlef Scheele. Man habe da ein unbebautes Grundstück in der Rahlstedter Straße 8 in Wandsbek. Ob die Stadt nicht Interesse habe, dort eine Unterkunft für Flüchtlinge zu bauen?" ...

Im Jahr 2013 sind insgesamt 3207 Asylbewerber nach Hamburg gekommen – 71 Prozent mehr als 2012. ... Erst im Jahr 2013 macht der Senat das Thema zur Chefsache: Eine "Lenkungsgruppe" aus Staatsräten und Bezirksamtsleitern wird gegründet."- Komisch, das erinnert mich jetzt an die Gründungsveranstaltung der Bürgerinitiative, dort fiel auch dieses seltsame Wort "Lenkungsgruppen" . Da könnte man sich verdutzt fragen, ob die alle aus einunderselben Interessengruppe stammen?? Aber weiter im Artikel:

 

2013 ..."Das Rote Kreuz will das Areal an der Rahlstedter Straße 8 aus edlen Motiven angeboten haben. Das stimmt – wenn auch nicht so ganz. Um die 2000 Euro Miete zahlt die Stadt im Monat. Der Vertrag läuft fünf Jahre mit der Option auf Verlängerung. Bislang war das Gelände ein Gewerbegebiet, Wohnungen durften dort nicht gebaut werden. Durch die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft könnte das DRK auf dem Gelände nach Ablauf des Mietvertrages ein Altenheim oder eine Kita bauen. Die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft wertet das Flurstück 2887 auf." ...Gauck:"Die Vereinten Nationen schätzen, dass derzeit weltweit 45,2 Millionen Menschen auf der Flucht sind."...

"10. Dezember 2013, 19 Uhr, Gymnasium Rahlstedt Die Mensa ist voll, 200 Menschen sind zur "öffentlichen Informationsveranstaltung Wohnunterkunft Rahlstedter Straße 8" gekommen." Das ist seither aberdutzende Male in Hamburg geschehen und läuft immer nach demselben Schema ab: bunte Grafiken, gute Worte, jeder Anwohner schüttet seine Sorgen aus  und dann gehen alle nach Hause, viele fühlen sich hilflos. Drei Tage später Bezirksversammlung, die motivierten Bürgeranfragen stehen an hinterster Stelle unter ferner liefen. ...

"Sozialsenator Scheele sagt, dass die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen im vergangenen Jahr (2013) 25 Millionen Euro gekostet hat. Für 2014 rechnet er mit 46 Millionen Euro."

Nur mal nachgedacht: das muss die arbeitende Bevölkerung erst mal ranschaffen, und für andere Zwecke ist es dann auch nicht mehr verfügbar. Also: Fördern&Wohnen finanziert seine Arbeitsplätze, Bauherren und Vermieter haben sichere Einnahmequellen, Vereine und Verbände ...ach, das weiß der Ulfkotte besser und erzählt es Ihnen hier...

 "8. April 2014, ... Die Bäume sind gefällt, ...Die Hamburger Innenbehörde geht davon aus, dass die Zahl der Asylbewerber im Jahr 2014 auf 4100 steigt – ein Anstieg um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2013)." ... paar Tage später: " der erste Runde Tisch. Es soll heute um die Frage gehen, wie man den Flüchtlingen helfen kann. Der Raum der Geschäftsstelle des Tanzvereins AMTV ist voll, die Luft ist stickig. Es wird kein Runder Tisch, sondern eine zweite Bürgeranhörung. Nur dass dieses Mal keine Politiker vorn sitzen, sondern Uwe Holtermann von Fördern und Wohnen"

Ja - und so geht es weiter, bis zum Einzug von 108 Menschen aus den verschiedensten Ländern...

...mit den verschiedendsten Krankheiten, kriegstraumatisiert - ob man damit aktiv am Arbeitsleben teilnehmen kann, frage ich mich gerade....

 

Hier noch einmal die Quelle: Autoren Volker ter Haseborg und Christian Unger:

Die Wahrheit über den Bau eines Flüchtlingsheims

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(Quelle: http://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article130590323/Die-Wahrheit-ueber-den-Bau-eines-Fluechtlingsheims.html)