Kriminelle Jugendliche

Sind kriminelle jugendliche Flüchtlinge eine große Gruppe? Eine starke Gruppe? Lassen sie sich therapieren? Lesen Sie dazu von der offiziellen Seite Hamburg.de (Quelltext) hier einen Ausschnitt:

 

Kriminell auffällige Flüchtlinge

Die große Mehrheit der minderjährigen Flüchtlinge zeigt starkes Interesse an einer Schul- und Berufsausbildung und profitiert von den guten Hamburger Unterstützungssystemen wie Jugendhilfe, Schule und Gesundheitshilfe. Gleichwohl verhält sich eine kleine Gruppe von ihnen auffällig und ist bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten.

Sie begehen Straftaten, verhalten sich teilweise aggressiv und konsumieren massiv Drogen. Für pädagogische Unterstützungsangebote sind diese jungen Flüchtlinge so gut wie nicht erreichbar.

 

Vordringliches Ziel ist eine gute Versorgung und Integration von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Hamburg. Kriminellem und aggressivem Verhalten wird dabei konsequent und umgehend entgegengewirkt. Dies ist mit pädagogischem Handeln allein allerdings nicht zu leisten, sondern erfolgt in gemeinsamer Verantwortung von Jugendhilfe, Polizei, Justiz, Medizin und Schule.

Die erheblich delinquenten Flüchtlinge, die wiederholt Straftaten oder schwere Gewaltstraftaten begehen, werden im Rahmen eines Monitoring-Verfahrens („Obacht-Liste“) erfasst. So kann behördenübergreifend rasch reagiert werden und umgehend normenverdeutlichende Maßnahmen erfolgen.

Auch wird so die weitere Entwicklung der jungen Flüchtlinge verfolgt. Damit soll vermieden werden, dass sich delinquentes, gewalttätiges Verhalten verfestigt.

 

Was genau sind normenverdeutlichende Maßnahmen? und:

Wenn jemand zu Gast ist und sich nicht benehmen kann, dann hat sich sein Verhalten schon verfestigt!

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2015 - straffällige jugendliche Flüchtlinge.
Vorsicht beim Lesen der Tabellen - Bezuggröße!
Monitoring-Verfahrens Obacht-Liste.pdf
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